Ausblick

30.12.2013

Finanzen, Steuern, Versicherungen: Das ändert sich 2014

Eines ist zum neuen Jahr gewiss: Auf uns kommen wieder Veränderungen in den Bereichen Steuern und Finanzen zu. Wir haben für Sie zusammengefasst, was 2014 zu beachten ist.

In diesem Jahr steht es gut um die Wirtschaft in der Eurozone. So sehen es unsere UniCredit-Analysten. Ihre Prognose: 1,5 Prozent Wachstum gegenüber einem Minus von 0,4% im vergangenen Jahr. Deutschland geht dabei voran mit einem prognostizierten Wachstum von 2,5 Prozent. Gute Aussichten. Veränderungen gibt es 2014 jedoch auch – es tut sich einiges in Sachen Steuern und Versicherungen.

Rente

Die Ruheständler unter uns dürfte die erste Nachricht freuen, denn die Rente soll um ungefähr zwei Prozent steigen. Im Osten etwas stärker als im Westen. Im März wird nach der Schätzung der Lohnentwicklung bekanntgegeben, wie hoch der Anstieg genau ausfallen wird.

Für diejenigen, die (noch) keine Rente beziehen: Wegen der geplanten Mütterrente wird die Absenkung des Rentenbeitrags wohl ausfallen. Somit beträgt auch dieses Jahr der Beitragssatz 18,9 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Rentenversicherung bezahlt werden muss, wird allerdings angehoben. In Westdeutschland um 150 auf 5.950 Euro, im Osten um 100 auf 5.000 Euro.

Immer beliebter ist das sogenannte Wohn-Riestern. Hierbei erhält derjenige staatliche Förderung, der ein Eigenheim baut oder kauft. Die Verträge werden nun flexibler gestaltet. Es ist jetzt möglich, angespartes Guthaben für  eine Immobilie aus einem bestehenden Vertrag zu entnehmen und trotzdem die volle staatliche Förderung zu erhalten.

Die steuerliche Anrechenbarkeit der Rürup-Rente wird von 76 auf 78 Prozent erhöht. Die private Altervorsorge wird als Sonderausgabe anerkannt.

Weitere Sozialversicherungen

Die Beitragsbemessungsgrenzen erhöhen sich. Für Kranken- und Arbeitslosenversicherung müssen bis zu einem Betrag von 4.050 Euro Beiträge entrichtet werden. Das sind 112,50 mehr als noch 2013. Der Arbeitgeberanteil bei der Krankenversicherung beträgt dabei feste 7,3 Prozent, während Arbeitnehmer 8,9 Prozent entrichten müssen. Für die Arbeitslosenversicherung fallen weiterhin 3 Prozent des Einkommens an.

Steuern

Im Reisekostenrecht gibt es nur noch zwei  Verpflegungspauschalen. Bei eintägigen Geschäftsreisen ab 8 Stunden Abwesenheit berechnet man 12 Euro. Bei mehrtägigen Reisen werden für den An- und Abreisetag pauschal 12 Euro berechnet. Und für Kalendertage mit 24-stündiger Abwesenheit fallen 24 Euro an.

Zweitwohnungen sind nur noch bis zu 1.000 Euro steuerlich absetzbar – inklusive aller Nebenkosten. Es entfällt somit als Berechnungsgrundlage der durchschnittliche Mietpreis.

Die Grunderwerbssteuer wird in vier Bundesländern erhöht.  In Berlin auf 6,0 Prozent , in Bremen und Niedersachen auf 5,0. In Schleswig-Holstein müssen Wohnungs- und Hauskäufer für die Steuer am tiefsten in die Tasche greifen, der Steuersatz beträgt dort 6,5 Prozent.

Der steuerliche Grundfreibetrag wird um 224 auf 8.354 Euro angehoben.

SEPA

Ab dem 1. Februar wird SEPA eingeführt. Damit sind europaweit Überweisungen und Lastschriften möglich. Für inländische Zahlungen wird die IBAN (International Bank Account Number) verwendet, fürs Ausland wird bis Februar 2016 zusätzlich noch der BIC (Business Identifier Code) benötigt. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Weiteres im Schnelldurchlauf

  • Die Kfz-Steuer wird angepasst. Verbraucht Ihr Neuwagen über 95 Gramm  Kohlendioxid auf 100 Kilometer, werden pro Gramm 2 Euro Steuer fällig.
  • Der Hartz IV-Satz steigt um 9 Euro und beträgt damit 391 Euro für Alleinstehende (Bedarfsstufe 1). Die Erhöhung soll der Steigerung der allgemeinen Lebenshaltungskosten entsprechen und wird jährlich angepasst.

Unsere Zusammenfassung versteht sich unter Vorbehalt – Abweichungen sind bei einzelnen Änderungen möglich. Was auch immer Sie sich für 2014 vorgenommen haben: Wir wünschen Ihnen dafür alles Gute und viel Erfolg!

  1. 28. Mai 2014, 16:43

    Danke für den Beitrag. Einiges hat sich seit dem auch schon wieder geändert, oder? Einiges wusste ich auch noch gar nicht.

  2. Eduard Zapf
    4. Januar 2014, 18:52

    Wenn Sie von allen Deutschen eine korrekte Rechtschreibung verlangen, dann müste noch sehr viel hier im Lande gemacht werden.
    Ich denke an alle Einwanderer u. deren 2.Generation, die sich absolut einen feuchten Hering
    um die Rechtschreibung u. Sprache kümmern.
    Die „Einführung des Denglishen“ macht es auch nicht leichter! Vom Amts- u. Juristen- sowie Fachidiotendeutsch ganz zu schweigen.
    Wie schon früher mancher festgestellt hat:“ Deitsche Sprake – swere Sprake!“
    Warum werden alle ausländischen TV-Filme synchronisiert ?Weil zirka 60-80 % der deutschen Bevölkerung nicht Untertexte lesen wollen!!! Obwohl es
    sehr viele nötig hätten!
    Viel Vergnügen weiterhien.

  3. Carsten Schmidt
    2. Januar 2014, 17:52

    Lieber Fritz Creuzburg,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte senden Sie uns ein E-Mail an socialmedia@unicredit.de, damit wir Ihnen weitere Informationen zu Ihrem Sachverhalt mitteilen können.

    Vielen Dank und und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
    Carsten Schmidt

  4. Carsten Schmidt
    2. Januar 2014, 17:51

    Lieber Herbert Schanz,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Bitte senden Sie uns ein E-Mail an socialmedia@unicredit.de, damit wir Ihnen weitere Informationen zu Ihrem Sachverhalt mitteilen können.

    Vielen Dank und und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
    Carsten Schmidt

  5. Carsten Schmidt
    2. Januar 2014, 17:45

    Lieber Wilfried Utke,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Es tut uns leid, dass Sie Ihr SEPA-Webinar nicht wahrnehmen konnten. Die entsprechenden Kollegen sind jedoch informiert und werden sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.

    Viele Grüße und Ihnen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
    Carsten Schmidt

  6. welter
    2. Januar 2014, 14:23

    Hallo Leute,

    ich muss mich einfach nur wiederholen, denn immer wenn ich in Köln, Unter Sachsenhausen anrufe, lande ich autom. irgendwo anders, die wissen dann auch nicht weiter, usw. usw.
    kann hier von langer Zeit sprechen, über 11 Jahre passiert es immer wieder.

    F N J

    Pedro

  7. Rosi L.
    2. Januar 2014, 10:56

    Also ich finde diesen Service toll, in so komprimierter Form über die wichtigsten Änderungen 2014 informiert zu werden. Herzlichen Dank hierfür!

  8. Carsten Schmidt
    2. Januar 2014, 10:43

    Lieber Henning Clewing,
    vielen Dank für Ihren Hinweis, wir haben den entsprechenden Punkt korrigiert.

    Viele Grüße und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
    Carsten Schmidt

  9. Carsten Schmidt
    2. Januar 2014, 10:41

    Lieber Johann Balbierer,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie bereits von unserem Blog-Leser Ingo Schmidt richtig angemerkt, steht das Kürzel BIC für „Business Identifier Code“ – und das bereits seit 2010. Bis dahin – in diesem Punkt haben Sie Recht – stand die Abkürzung für „Bank Identifier Code“.

    Viele Grüße und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
    Carsten Schmidt

  10. Carsten Schmidt
    2. Januar 2014, 10:22

    Lieber Marwig Herzog,
    Sie haben natürlich Recht mit Ihren Anmerkungen, wir haben die entsprechenden Punkte korrigiert.

    Viele Grüße und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
    Carsten Schmidt

  11. Andreas
    2. Januar 2014, 10:01

    ich würde mir von meiner Bank wünschen, dass ich im online Banking die IBAN bei jeder Bank (und nicht nur für HVB Konten) ermitteln könnte

  12. Klaus
    2. Januar 2014, 9:38

    War vorher bei der kommunalen S-kasse und würde immer wieder wechseln.

  13. Ingo Schmidt
    1. Januar 2014, 19:36

    Hallo Herr Balbierer,
    manchmal ändern sich Inhalte auch 🙂
    Business Identifier Code (ehemals Bank Identifier Code), ein Teilschlüssel (Bankleitzahl) des SWIFT-Codes zur weltweit eindeutigen Bezeichnung einer Bank.
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Identifier_Code

  14. Diana Müller
    1. Januar 2014, 13:37

    Von einem Kritiker könnte man wenigstens Rechtschreibung erwarten!

  15. Diana Müller
    1. Januar 2014, 13:35

    Nicht sofort kritisieren…. Entschleunigen , Geduld aufbringen und nochmal versuchen. Vielleicht haben Andere auch mal was zu tun?
    Wir sind nicht allein auf dem Globus! Zum Glück 🙂

  16. Diana Müller
    1. Januar 2014, 13:32

    Schönen-Guten-Jahresanfang an alle HypoVereinsbank-Kunden und Mitarbeiter !
    Persönlich fühle ich mich sehr gut beraten und betreut durch meinen Kundenberater, der seit vielen Jahren seinen Kundenstamm betreut.
    Bitte nicht falsch verstehen: bin keine „Grosskundin“, eher ein kleiner Fisch, doch fühle mich jedesmal so höflich und professionell behandelt, als wäre ich eine von den sogenannten „Oberen Zehntausend „. Diese Bank hat es schon lange verstanden, dass es die Masse der Kunden das Endergebnis ausmacht und nicht die Eintagsfliegen.
    Ich bin in München, kann also nur für die hiesigen Verhältnisse sprechen, doch die Mitarbeiter werden gleichermassen geschult und trainiert – insofern dürfte es keine regionalen Unterschiede geben.
    Und noch ein Wort an die ewigen Nörglern: Liebe Mitbürger !
    Wiewäre es mal mit foldendem Vorsatz für das Jahr 2014:
    Nicht immer in allem ind überall nur das Negative sehen nd registrieren. Damit nehmen wir sehr viel Speicherplatz weg von den tausenden von schönen und positiven Kleinereignissen, die tagtäglich passieren und unser nur zeitlich begrenztes Dasein begleiten.
    Seien wir froh, dass wir unsere zu genüge vorhandene Freizeit mit solchen Korrespondenzen füllen können und nicht um das nackte Überleben kämpfen müssen.
    Ein bisschen Besonnenheit würde uns allen gut tun 🙂

  17. Diana Müller
    1. Januar 2014, 13:15

    …Das sind eben die Wohlstandsnörgler… Die wird es immer geben…

  18. Diana Müller
    1. Januar 2014, 13:12

    ….Wenn Sie schon Zitate bringen, dann bitte richtig !
    Wichtigtuer sind noch lange keine Wichtigen !

  19. Fritz creuzburg
    1. Januar 2014, 12:14

    Guten Morgen und Frohes neues Jahr,
    trotz 3maligem Anschreiben per Mail keine Antwort von der HVB. Weiter so???

  20. Elke Paris
    1. Januar 2014, 12:08

    hallo,
    mit unserenn Beratern in Flensburg sind wir sehr zufrieden!

    Was „weiter sagt“ kann ich nur unterstreichen.
    Dieses nach München umstellen,, wenn man seinen Berater
    braucht, ist nicht kundenförderlich und vom System her völlig
    falsch angelegt!
    Entweder man kann auf Band um Rückruf bitten oder die Zentrale in der jew. Filiale hilft das Problem zu lösen oder
    ein Kollege nimmt das Gespräch an und versucht zu helfen.
    Bei Aktiengeschäften ist es unmöglich dieses bisherige System, mit langen zeitlichen Abständen, zu akzeptieren.

  21. Leopoldstrasse
    1. Januar 2014, 11:54

    Guten Morgen,

    super Service der HVB. Schlimm, dass es die Nörgler aus 2013 immer noch gibt.

    Finde es gut, dass Sie informieren. Weiter so!

  22. Leopoldstrasse
    1. Januar 2014, 11:53

    Guten Morgen,

    super Service der HVB. Schlimm, dass es die Nörgler aus 2013 immer noch gibt.

  23. Henning Clewing
    1. Januar 2014, 11:14

    Unter „Weitere Sozialversicherungen“ haben Sie sich, so scheint mir, etwas verheddert: Es sind die Arbeitgeber, die feste 7,3 Prozent zahlen, während es bei den Arbeitnehmern dank eines im Handumdrehen geänderten Gesetzes bei 8,9 Prozent bleibt.

  24. Schanz, Herbert
    1. Januar 2014, 10:27

    Vier mal habe ich per e-mail die Beschwerdabteilung des zuständigen Vorstandsmitglieds angeschrieben. Obwohl eine Reaktion innerhalb zwei Werktagen zugesagt wird, habe ich nie etwas gehört!! Zur HypoVereinsbank paßt wohl die Aussage: „Mehr scheinen wie sein!!“

  25. Marwig Herzog
    1. Januar 2014, 9:36

    Betr.: Weitere Sozialversicherungen
    Sie schreiben: „Arbeitnehmeranteil …… (falsch, muß Arbeitgeberanteil heißen) …… bei der KV beträgt 7,3 %, während Arbeitnehmer 8,9 % entrichten müssen“.
    Thema „Steuern“, 1. Absatz:
    „Im Reisekostenrecht haben gibt es nur noch ………“
    Was ist das für ein Deutsch.
    Eine Bank sollte dafür sorgen, dass Veröffentlichungen fehlerfrei sind.

  26. Wilfried Utke
    1. Januar 2014, 9:12

    Service sieht für mich anders aus, ich hatte einen Termin am 26.09.2013 für eine Online-Schulung in Sachen SEPA.
    Eine Anmeldebestätigung kam noch, aber das wars dann auch schon. Ich saß vergebens vor dem PC, schade, denn ich habe Arbeiten die erledigt werden müssen. Die Kontoumstellung und damit Verteuerung hat seitens der Bank geklappt.
    mfG. W.Utke

  27. Johann Balbierer
    1. Januar 2014, 3:11

    Hallo,
    von einer Bank wie sie kann man erwarten das sie weißen was BIC heißt, es heißt nämlich Bank Identifer Code und nicht Bussines Identifer Code

  28. welter
    1. Januar 2014, 0:37

    Es wäre so schön,wenn man in koeln anruft u man dann nicht in münchen ankommt.

    Lg
    P.j.welter 341 402 751

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