Banking Software Unternehmen: Flexible Lösung für den internationalen Zahlungsverkehr
28.06.2016

Banking Software Unternehmen

Hidden Champion: Federführend in der Weltwirtschaft

Metallumformung, Montageteile, Anlagenbau, Automatisierungstechnik: Die Scherdel-Gruppe aus dem bayerischen Marktredwitz zählt zu den globalen Alphatieren des deutschen Mittelstands. In der Fertigung von Kolbenringfedern gilt das oberfränkische Unternehmen sogar als Marktführer in der Weltwirtschaft. Für einen reibungslosen Workflow im Zahlungsverkehr sorgt eine flexible Lösung: Die HVB Finanz-Software UC eBanking prime.

Kennen Sie das? Beim Öffnen und Schließen Ihres Kofferraums gleitet die Heckklappe geschmeidig auf und ab. Gut möglich, dass auch in Ihrem Auto eine Federstütze von Scherdel als unauffälliger Helfer ihren Dienst verrichtet. Und nicht nur das: Mit speziellen Kolbenringfedern sorgt das bayerische Traditionsunternehmen höchstwahrscheinlich auch für die bessere Umweltverträglichkeit Ihres Verbrennungsmotors. Die technischen Federlösungen des oberfränkischen Herstellers stecken auf vielfältige Weise in nahezu allen PKWs und Nutzfahrzeugen dieser Welt. „Unsere Komponenten finden sich nicht nur in Motoren und Heckklappenöffnungssystemen“, erklärt Johannes Schraml, Stellvertretender Leiter des Ressorts Finanzen bei der Scherdel GmbH. „Sie kommen in den unterschiedlichsten Systemen zum Einsatz und unterstützen zum Beispiel auch die Mechanismen in Bremsen, Sitzen, Gurtschlössern und Türen.“

Vom Lokalmatador zum Global Player

Obwohl Verbraucher Produkten made in Marktredwitz nahezu täglich begegnen, nehmen sie von ihrem Hersteller kaum Notiz. Dabei verbirgt sich hinter den oft unsichtbaren Details ein Global Player mit einem Umsatz von rund 600 Millionen Euro im Jahr. Was 1890 als kleine Drahtzieherei für Klaviersaiten begann, hat sich heute zu einem international agierenden Konzern mit Produktionsstätten in elf Ländern in Europa, Asien und Amerika entwickelt. Sein breites Portfolio auf den Punkt zu umschreiben, ist gar nicht so leicht. Man könnte sagen: Es ist das Schweizer Taschenmesser unter den Metallumformern, dessen Spektrum von technischen Feder-Lösungen und Montageteilen über Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu Automatisierungstechnik reicht. „Schwerpunktmäßig sind wir als Zulieferer für die weltweite Automobilindustrie tätig“, resümiert der 45-jährige Betriebswirt Schraml. „Dennoch stecken unsere Komponenten längst nicht nur in Autos, sondern zum Beispiel auch in Haushaltsgeräten oder seit einigen Jahren auch in den qualitativ sehr anspruchsvollen Produkten der Medizintechnik.“

Maßarbeit: Kundennähe als Erfolgsrezept

Innovation, Flexibilität, Offenheit, Kundennähe: Das sind sie Zutaten, die die Scherdel-Gruppe zu einem globalen Champion unter den deutschen Mittelständlern machen. Denn: Die Bedürfnisse des Kunden haben in dem bayerischen Traditionsunternehmen Priorität. „Auf Basis von Forschung und Materialentwicklung können wir passgenaue Lösungen in benötigter Seriengröße kreieren.“ Als Maschinenbauer kann das Unternehmen zudem mit kurzen Produktionswegen und damit Kostenvorteilen punkten: „Einen Großteil unserer Fertigungsanlagen und Werkzeuge, die wir für eine individuelle Serienproduktion benötigen, können wir selber bauen. Dieses Know-how gibt uns einerseits den nötigen Spielraum gegenüber dem Kunden, andererseits die Flexibilität, auf Branchentrends schnell zu reagieren.“ Langfristig erfolgreich sei schließlich nur, wer Produkte und Dienstleistungen anbiete, die kontinuierlich nachgefragt würden, ergänzt Schraml. „Auch die Digitalisierung ist für uns ein großes Thema. Die Vernetzung von Mensch und Maschine eröffnet uns vielfältige Innovations- und Optimierungspotentiale.“

Working Family: Mehr als nur ein Arbeitsplatz

Tradition und Moderne sind für den 45-Jährigen übrigens kein Widerspruch, im Gegenteil! Als Mitarbeiter eines Familienunternehmens, das in Innovationsbranchen wie E-Mobility oder regenerative Energien aktiv ist, weiß er aus Erfahrung, wie gut die vermeintlichen Gegensätze harmonieren. „Die Tatsache, dass unsere Gesellschafter seit Generationen im Arbeitsalltag mit anpacken, hat unsere Unternehmenskultur natürlich maßgeblich geprägt“, freut sich der Ökonom. Wichtige Merkmale dieser Kultur: Menschlichkeit, Wertschätzung, Humor sowie ein hohes Maß an Vertrauen und Offenheit. „Trotz unserer internationalen Ausrichtung mit insgesamt 29 Standorten weltweit empfinden wir uns als eine große Working Family. Die Atmosphäre in unserem Haus – sowohl national als auch international – ist nicht nur von Zusammenarbeit, sondern auch von Zusammenhalt geprägt.“

UC eBanking prime: flexible Lösung für den Zahlungsverkehr

Die Mischung aus Altbewährtem und Innovation spielt bei Scherdel auch rund ums Banking eine wichtige Rolle. Zum einen schätzt die Unternehmensgruppe ihre jahrzehntelange Geschäftskundenbeziehung zur HypoVereinsbank, zum anderen kann ihre Finanzbuchhaltung von der innovativen  Finance-Lösung UC eBanking prime profitieren. „Die Software ist multibankfähig und auf die neuesten Standards und XML-Formate (EBICS, SEPA und camt) im In- und Auslandszahlungsverkehr ausgerichtet“, betont Sandro Süchting, Fachlicher Koordinator von UC eBanking prime. „Die Anwendung speichert alle Bankdaten auf unternehmenseigenen Servern und wird als Intranetapplikation im Netzwerk des Kunden installiert“, so Süchting. Durch ihre webbasierende Architektur lässt sich die Software problemlos an individuelle Anforderungen anpassen und innerhalb kürzester Zeit beim Kunden integrieren. Auf diese Weise werden komplexe Finanz- und Verwaltungsprozesse vereinfacht und verkürzt. „Die Anwendung ermöglicht unseren weltweiten Standorten einen reibungslosen Austausch von Finanzdokumenten, etwa durch die automatische Verarbeitung von Zahlungsdateien oder Kontoauszügen. Zudem ist die Software nicht an HVB Konten gebunden, sodass wir alle Finanzpartner unserer Tochterunternehmen problemlos einbinden und alle Daten in einem System bündeln können“, betont Schraml. Einen weiteren Vorteil der Software sieht er in der konsequenten Anpassung des Programms an die steten Veränderungen im internationalen Zahlungsverkehr. „Dadurch sind wir nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch mir unserer Finanzlösung quasi immer up to date“.

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