22.10.2012

Dressing 2.0

Wie Communities & Unternehmen gemeinsam Produkte entwickeln

Wasabi-Senf, Thailand-Dressing, Eisschimmer-Duschgel. Auf der Produktentwicklungs-Plattform unserAller tüfteln Konsumenten und Unternehmen gemeinsam an neuen Produkte. Catharina van Delden hat mit dieser Geschäftsidee Neuland betreten – und das erfolgreich. Unterstützung erhält sie dabei auch vom Mentoring Programm der HVB. Lesen Sie hier ihren Zwischenbericht.

Von Gastautorin Catharina van Delden

Mit der innosabi GmbH bieten wir Softwaretools für Unternehmen an, die im Dialog mit ihren Kunden neue Produkte entwickeln wollen. Zudem unterstützen wir bei der Umsetzung von Crowdsourcing- und Open-Innovation-Projekten. Als CEO der Firma stand ich zu Beginn des Gründerinnen-Mentorings vor der Zielstellung, das erfolgreich gestartete Software-Geschäft auch in Zukunft auf eine nachhaltige Basis zu stellen.

Wie direkter Kundendialog Werte schafft

Langsam aber sicher entwickelt sich unser Markt und der initiale Hype um Crowdsourcing, der sich in vielen individuellen Kampagnen gezeigt hat, wird reifer und “erwachsener”. Dadurch wird standardisierte, effiziente und breit nutzbare Software, wie wir sie zum Beispiel mit unserer Produktentwicklungsplattform unserAller.de anbieten, immer wichtiger. Auch Unternehmen, die die Entwicklungen der letzten Jahre erst einmal abwarten und beobachten wollten, realisieren, dass sie in Zeiten des Web 2.0 nicht mehr um den direkten und transparenten Dialog mit ihrem Kunden herum kommen, und dass dieser vor allem in der Produktentwicklung Werte schafft.

“Ihre Erfahrung als Coach ist unheimlich wertvoll”

Im Dialog mit meiner Mentorin, Dr. Christine Freifrau von Münchhausen, haben wir in erster Linie Vertriebsstrategien analysiert und entwickelt – vor allem ihre Erfahrung als Verhandlungscoach ist für mich, in Bezug auf Gesprächsführung und die Vorbereitung von Gesprächen, unglaublich wertvoll. An konkreten Beispielen und Terminen haben wir erarbeitet, wie ich Kunden für unser Angebot begeistern kann. Im nächsten Schritt wollen wir dieses Wissen in Bezug auf Verhandlungstaktiken und Konfliktmanagement auf die ganze Firma ausweiten und so unsere Vertriebsgespräche noch erfolgreicher machen.

Warum die Vertriebsstrategie entscheidend ist

Hier werden meiner Erfahrung nach viele Start-ups nach der Gründung überrascht: Man plant das Produkt bis ins Detail, schreibt seinen Businessplan und erwartet, dass die Kunden dann schon „irgendwie“ kommen werden. Doch der Erfolg, gerade eines jungen Unternehmens, ist vor allem geprägt durch die Vertriebsstrategie und die vertrieblichen Fähigkeiten der Gründer. Meiner Meinung nach sollte man als Gründer sein Produkt immer aktiv verkaufen, selbst wenn es noch nicht vollständig entwickelt sein sollte. Nur so lernt man vom Markt, welche Funktionen und Eigenschaften vom eigenen Angebot erwartet werden und erkennt die Preisbereitschaft der potenziellen Kunden. Schlussendlich ist nichts motivierender, als in einem frühen Stadium zahlende und zufriedene Kunden zu haben!

“Habe vollstes Vertrauen in meine Mentorin”

Über solche strategischen Überlegungen hinaus hinterfragt meine Mentorin auch regelmäßig, wie es mir persönlich in der Gründung geht. Das ist natürlich nicht immer ein einfaches Gesprächsthema, aber umso wichtiger für mich! Ich habe vollstes Vertrauen in Frau von Münchhausen gefasst und bin dankbar zu wissen, dass ich mich mit meinen Fragen stets an sie wenden kann.

  1. 24. Oktober 2012, 4:28

    Glückwunsch zum Erfolg.
    Frau Dr. Christine Freifrau von Münchhausen ist eine echt Motivatonskünstlerin. Habe Sie selbst schon bei anderen Veranstaltungen erleben dürfen.

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