Junges Pärchen sitzt mit Laptop auf Couch
20.10.2017
Tipp

Finanzierung Weiterbildung

Weiterbildung: Finanzieren mit dem HVB Komfortkredit

Fernstudium zu Hause, ein Persönlichkeits-Coaching oder der Intensivsprachkurs im Ausland: Eine Weiterbildung – egal ob privat oder beruflich – kann schnell ein paar tausend Euro kosten. Eine Möglichkeit, das zu finanzieren, kann die Aufnahme eines Ratenkredits sein, zum Beispiel dem Komfortkredit der HypoVereinsbank.

8.646 Fragenbögen haben sie ausgewertet, dazu 82 Interviews geführt – das internationale Forscherteam des EU-Projekts „Benefits of Lifelong Learning“, kurz BeLL. Mit der Studie unter Leitung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) wollten die Bildungsforscher in zehn europäischen Ländern herausfinden, was lebenslanges Lernen mit den Menschen macht und welche Auswirkung es auf ihr Leben hat. Herausgekommen ist: Weiterbildung macht Erwachsene zufriedener. Dürfen sie lernen, beeinflusst das ihr Leben positiv.

Erwachsenenbildung beeinflusst alle Lebensbereiche

Unabhängig davon, ob Sie für ihren Job spezielle Fähigkeiten erlernen oder an der Volkshochschule privat Merengue tanzen lernen wollen, hat die BeLL-Studie drei Bereiche identifiziert, in denen Erwachsene von Weiterbildung profitieren:

  1. In der persönlichen Entwicklung, konkret in einer gesteigerten Selbstwirksamkeit sowie einer subjektiv als stärker empfundenen Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens.
  2. Im sozialen Lernverhalten, dass sich durch stärkeres gesellschaftliches Engagement sowie einer generell höheren Lern- und Veränderungsbereitschaft ausdrückt.
  3. In subjektiv erlebten Verbesserungen im privaten als auch beruflichen Umfeld, dass man sich gesünder und den Anforderungen im Job gewachsener fühlt.

Lernen, so gaben mehr als 80 Prozent der Befragten in der Studie an, habe ihr allgemeines Wohlbefinden verbessert und für mehr Zufriedenheit gesorgt. Und noch eine Entdeckung haben die Wissenschaftler bei ihren Probanden festgestellt: Da Fortbildungen es den Erwachsenen ermöglichen, ihre Zufriedenheit und ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern, bringe lebenslanges Lernen nicht nur dem Einzelnen etwas, sondern allen Menschen, mit denen man arbeitet oder zusammenlebt. Allerdings: Weiterbildung macht am leichtesten glücklich, wenn sie freiwillig ist und den individuellen Interessen entspricht. Es kann also niemand zu einer erfüllenden Weiterbildung gezwungen werden.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Rund 500 Euro investieren Erwachsene durchschnittlich pro Jahr in eine Weiterbildung. Das hat eine Studie des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) ergeben. Demnach verteilen sich die Kosten jedoch ganz unterschiedlich: Etwa 45 Prozent der Befragten nutzt kostenlose Weiterbildungsmaßnahmen in der Firma, beispielsweise E-Learning-Angebote, Mentoring-Programme oder Coachings. 50 Prozent der Teilnehmer investiert jährlich bis zu 1.000 Euro in die eigene Weiterbildung, konkret in Fachbücher und Lernsoftware sowie den Besuch von Tagungen, Fachmessen oder Einzelseminaren. Etwa fünf Prozent zahlt bis zu 5.000 Euro in die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, etwa in Form von Fernstudien.

Wir finanzieren Ihre Weiterbildung

Wenn Sie eine berufliche Fortbildung planen, könnte sich der HVB Komfortkredit für Sie anbieten. Unser einfacher Ratenkredit verleiht Ihnen kurzfristig finanzielle Flexibilität und eine individuelle Finanzierungslösung für Ihre persönliche Auszeit. Teilrückzahlungen jederzeit kostenlos möglich, bis zu 80% des offenen Kreditsaldos.

Stichwort Bildungsurlaub

Ob Sie für ihre berufliche Weiterbildung Anspruch auf Bildungsurlaub mit Lohnfortzahlung haben, ist von Bundeslandes zu Bundesland unterschiedlich. Meist sind es aber zehn Tage innerhalb von zwei Jahren nach 6-monatiger Betriebszugehörigkeit. Gibt es keine Regelungen zum Bildungsurlaub, wie in Bayern oder Sachsen, sollten Sie Freistellungen und Kostenübernahmen mit Ihrem Personalverantwortlichen im Unternehmen absprechen.

Weiterbildungskosten absetzen und übernehmen lassen

Je nach Art der Weiterbildung können Sie direkte Kosten (Prüfungsgebühren, Ausgaben für Kinderbetreuung und Fachbücher) ganz oder anteilig von Ihrem Arbeitgeber sowie staatlichen Bildungsträgern übernehmen lassen. Die Kostenersparnis beträgt dabei laut BIBB im Durchschnitt etwa 30 bis 40 Prozent. Außerdem praktisch: Kosten für eine berufliche Weiterbildung können Sie nach dem Einkommenssteuergesetz (EstG) absetzen. Diese sind als Werbungskosten abzugsfähig und schließen alle Ausgaben mit ein, die Sie zum Aufschlauen für Ihren Job benötigen (maximal 1.227 Euro pro Jahr). Aufwendungen für allgemeine Weiterbildungskurse können Sie dagegen nicht geltend machen.

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