06.03.2014

Karriere

Frauen in Führung bei der HypoVereinsbank

Frauen in Führungspositionen sind selten in Deutschlands Finanzinstituten? Nicht bei der HypoVereinsbank. Lesen Sie hier, warum sich Frauen wie Gudrun Langguth Führungspositionen bei der HVB stellen und welche strukturellen und persönlichen Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Kürzlich hat es wieder eine nach ganz oben geschafft: Die gebürtige Detroiterin Mary Barra ist seit Mitte Januar diesen Jahres Vorstandsvorsitzende von General Motors (GM). Die Personalie beim zweitgrößten Autobauer der Welt zeigt, dass es geht. Das Frauen, die Führen wollen, auch Führen dürfen. Ein einfaches Prinzip, das auch bei der HypoVereinsbank bestens funktioniert.

Gudrun Langguth leitet eine Privatkundenniederlassung der HypoVereinsbank in München. Ihr Verhältnis zur ihrer Position? Ziemlich entspannt. “Führen macht riesig Spaß und ist aus meiner Sicht der abwechslungsreichste und in seinen Anforderungen vielfältigste Job, den man haben kann.” Gudrun Langguth hat in ihrer 25-jährigen Unternehmenszugehörigkeit nie erlebt, dass sich Männer ihrer Karriere bewußt in den Weg gestellt haben: “Ich hatte den großen Vorteil, dass jeder meiner bisherigen Führungskräfte mich unterstützt hat.” Zudem hat sich Gudrun Langguth ein funktionierendes Mentoren-Netzwerk aufgebaut.

“Wollte schon immer Chef im Ring sein”

Doch so gut die äußeren Umstände auch sein mögen, mitentscheidend sind vor allem persönliche Eigenschaften. Welche das bei Langguth sind? “Überdurchschnittliches Engagement, Mut, Entscheidungsfreude und Authentizität”, antwortet die 50-Jährige knapp. Außerdem war ihr immer klar, das sie “der Chef im Ring sein wollte”. Doch jede Frau ist anders. Viele hadern mit sich und ihren Fähigkeiten. Oliver Simon, Head of Learning and Development bei der HVB, weiß um diese Herausforderung, sein Appell lautet deshalb: “Frauen müssen ihren Mut beweisen, jetzt ihre Chancen zu ergreifen.”

Vielfalt über die reine Compliance hinaus

Dass die HypoVereinsbank Frauen Chancen zur Führung bietet und sie auch darin bestärkt, diese zu nutzen, zeigen Karrierewege wie der von Gudrun Langguth. Seit 2010 ist die Bank auf dem Weg, eine Vielfalt über die reine Compliance hinaus zu schaffen: Ein modernes Elternzeitkonzept mit BetriebsKiTa, Mentoring-Programme für weibliche Führungskräfte und ein differenziertes Gesamtkonzept zur Frauenförderung bilden derzeit den Schwerpunkt der HVB  Aktivitäten. Maßnahmen, die auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Als Mitglied im Memorandum für Frauen in Fürhung wurde die HypoVereinsbank 2013 vom Frauen-Karriere-Index der Initiative Frauenpreis e.V. als eines der zwei frauenfreundlichsten Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet.

  1. Carsten Schmidt
    13. Mai 2014, 13:04

    Hallo Frauenzeug,
    vielen Dank für das Lob und Ihren Kommentar.

    Schöne Grüße,
    Carsten Schmidt

  2. 13. Mai 2014, 12:40

    Toller beitrag. Meiner Meinung nach sollte man keine Unterschiede zwischen Frau und Mann machen. Jeder Mensch ist verschieden und Frauen können ebenso wie Männer gute Leistungen erbringen.

  3. Carsten Schmidt
    5. Mai 2014, 9:07

    Liebe Frau Maier,

    vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar! Dass Sie die Feststellungen unserer (führenden) Kollegen teilen können bestärkt uns darin, dass das Gesamtkonzept zur Frauenförderung bei der HypoVereinsbank richtig und notwendig ist.

    Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung des gemeinsamen Credos und eine guten Start in die Woche,

    Carsten Schmidt

  4. 1. Mai 2014, 18:09

    Guten Tag zusammen, mit grossem Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen. Ich bin 51, leite in der TÜV SÜD Group (20.000 MA) den Bereich Personenzertifizierung. 1983 beendete ich mein Wirtschaftsinformatik-Studium, mit 29 Jahren war ich Bereichsleiterin in einem internationalen Unternehmen der Telekommunikationsbranche. Ich kann die Feststellung von Frau Langguth und Herrn Simon nur unterstreichen und bestätigen: Entscheidend sind die äusseren Umstände und vor allem persönliche Eigenschaften und etwas Glück!
    “Überdurchschnittliches Engagement“ – IM: die Aufgaben sollten mit Leidenschaft angegangen werden; wenn ein grösserer Block Arbeit ansteht muss eben geklotzt werden (auch wenn es in einer Phase im Schnitt 12h Arbeit pro Tag sind), „Mut“ – zu Entscheidungen, aber auch sich neuen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden um dazuzulernen und neue Entwicklungschancen zu erhalten – unabhängig wie alt man ist; „Entscheidungsfreude“ – wer immer zaudert und nie vorangeht, kann auch nicht weiterkommen; man muss auch mal als Frau ein Risiko eingehen; und Authentizität” – man muss seinen Grundwerten treu bleiben, auch wenn man nicht immer vor einfache Entscheidungen gestellt wird oder wenn man in der Führungsrolle schwierige Menschen führen soll/muss.
    Herr Simon hat ebenfalls recht mit seiner Feststellung: „Doch jede Frau ist anders. Viele hadern mit sich und ihren Fähigkeiten.“ – das kann ich bestätigen und dann lassen sie sich lieber in Nischen (fachlicher Art) abdrängen oder wagen es nicht hinzustehen, da sie zu viele Bedenken haben. Ein Mann „macht “ einfach ohne irgendwelche Bedenken zu haben ob es mittelmässig oder schlecht wird. Grundsätzlich geht da alles. Frauen wollen eher auf Nummer sicher gehen: erst einmal viel lernen und dann auf jeden Fall gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen – das bremst oft auch aus, leider zu oft. Desshalb schliesse ich mich dem gemeinsamen Credo der Kollegen an: “Frauen müssen ihren Mut beweisen, jetzt ihre Chancen zu ergreifen.”

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