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14.12.2014
Tipp

Geschenketipps

Geschenketipps der Redaktion

So mancher bekommt dieser Tage Schweißausbrüche, wenn er an die noch nicht vorhandenen Weihnachtsgeschenke für seine Lieben denkt. Passende Geschenke zu finden ist keine leichte Übung, sondern benötigt Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis. Für Schenkende, die in diesem Jahr kein Bargeld unter den Weihnachtsbaum legen wollen, stellen wir aus der Blog-Redaktion unsere Top-Weihnachtsgeschenke vor.

Sleeping in a Winter Wonderland

Mein Freund liebt Abenteuer und hat schon die entlegensten Winkel dieser Erde bereist – aber in einem Iglu hat er noch nicht geschlafen! Um das nachzuholen, schenke ich ihm dieses Jahr zu Weihnachten eine Übernachtung in der IgluLodge.

Von Oberstdorf im Allgäu aus geht es mit der Bergbahn auf 2.000 Meter Höhe. Alle Gäste nächtigen in echten Iglus, die jeden Winter neu erbaut werden. Unter den zehn Schlaf-Iglus gibt es sogar eine Suite und zusätzlich ein Bar- und ein Restaurant-Iglu, in dem abends Käse-Fondue serviert wird. Hoffentlich haben wir eine klare Sicht und können den Blick auf die Berge genießen! Bevor wir uns dann auf Rentierfellen betten und in Expeditionsschlafsäcke klettern, können wir uns noch einmal im Whirlpool aufwärmen.

Wem die Übernachtung bei klirrender Kälte nicht Abenteuer genug ist, kann am nächsten Tag noch jede Menge Action wie Snowbikefahren, Gleitschirmfliegen oder einen Flug an der Zip-Line hinzu buchen. Ich freue mich schon jetzt darauf, ihn mit diesem Ausflug zu überraschen! Und ein wenig ist es auch ein Geschenk für mich …

http://www.iglu-lodge.de – Übernachtung ab 124 Euro

Sarah Nitschke

 

Holy Night mit Carmen, Elton John und Tarzan

Es mag vielleicht etwas abgedroschen klingen, aber nach wie vor ist für mich das wertvollste Weihnachtsgeschenk Zeit – Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Da es aber alles andere als einfach ist, diese in Geschenkpapier einzupacken und ein Schleifchen drum herum zu binden, braucht es doch etwas mehr. So entstand die Idee, gemeinsame Kulturerlebnisse zu schenken.

Seither liegen Jahr für Jahr Eintrittskarten für Konzerte, Opern oder Musicals unter unserem Weihnachtsbaum. Jedes Jahr entscheidet ein anderer wohin die „kulturelle Reise“ geht. Dabei bleiben natürlich auch Überraschungen nicht aus. So hätte ich es mir kaum zu träumen gewagt, bei „Carmen“ Gänsehaut zu bekommen, auf dem Konzert von Elton John mit zu singen oder Tarzan an Lianen über mir schwingen zu sehen. Und das Schönste daran: Die Freude über das Geschenk verschwindet nicht kurze Zeit nach den Feiertagen – es bleibt die gemeinsame Erinnerung!

Ramona Brünkers

 

Welcome on Board!

Für die Suche nach schönen Weihnachtsgeschenken greife ich auf eine bewährte Taktik zurück: Das ganze Jahr über achte ich darauf, ob meine Lieben zwischendurch Wünsche äußern, die sich zum Fest als Geschenkidee nutzen lassen. Meine Schwester hat es mir auf diese Weise sehr leicht gemacht. Ihr steter Wunsch: Urlaub. Für 2015 plant sie zwar bereits ihre nächste große Reise, doch im Grunde sehnt sie sich jede Woche in die Ferne.

Deshalb überrasche ich sie in diesem Jahr mit einem Designobjekt der besonderen Art: dem Teev Air Frame. Dieser weiße, in Größe und Optik wie ein Flugzeugfenster gestaltete Bilderrahmen passt an jede fensterlose Wand und ermöglicht von zuhause einen Blick auf die Welt. Ganz egal, ob er mit der Luftaufnahme eines persönlichen Lieblingsziels oder einem Bild vom Flug über den Wolken gefüllt wird – beim Betrachter sind Urlaubsgefühle garantiert. Meine Schwester kann damit von nun an täglich in die Ferne schweifen, ganz ohne Kofferpacken, Check-In und Boarding. Ein Blick an die Wand genügt und sie ist unterwegs.

Der Teev Air Frame kann online bei Charles & Marie bestellt werden, einzeln für 40 Euro oder im 3-er Set für 110 Euro.

Christoph Budde

 

Ganz großes Action-Kino

Eine rasante Schussfahrt auf der Skipiste, beim Klettern in luftigen Höhen oder beim Surfen auf der Jahrhundertwelle: Um die dynamischen Bilderwelten des Lebens festzuhalten, verschenke ich zum Fest die Action-Kamera GoPro Hero. Mit handlichen Maßen (6 cm x 3,5 cm) und Federgewicht (40 Gramm) lässt sich die Kamera in nahezu jeder Lebenslage einsetzen. Trotz ihres kleinen Gehäuses liefert die Hero Videos in bester Qualität (Auflösung: 1080p30 und 720p60).

Verschiedene Foto-Optionen, zum Beispiel ein Serienmodus mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde, bieten optimale Voraussetzungen, um die eigenen Action-Aufnahmen auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram zu teilen. Eine umfangreiche Zubehör-Palette, zum Beispiel eine Kopfband- oder Brusthalterung, ermöglicht eine flexible Montage. Die GoPro Action-Cams sind in verschiedenen Serientypen und Preisklassen erhältlich. Die Hero ist ein gutes Einsteigermodell und im Handel ab 124,99 Euro erhältlich.

Andrea Kantioler

 

Rollin' around the Christmas Tree

Wenn Weihnachten mal wieder nur gesessen wurde, Ihr Beschenkter sich einmal wie ein Weltmeister fühlen soll, wenn eine Freundin im Kampf gegen Cellulite Hilfe braucht oder ein allzu steifer Weihnachtsabend durch Herumrollen am Boden aufgelockert werden soll – dann befindet sich idealerweise  eine Blackroll unter dem Weihnachtsbaum.

Als Gerät zur Selbstmassage kommt die rund 30 cm lange und 150 g leichte Rolle ursprünglich aus der Physiotherapie. Heute hat sie sich auch in der Fitness- und Gesundheitsbranche etabliert und wird von Dirk Nowitzki oder den Spielern der deutschen Fußballnationalelf genutzt. Warum auch ein Gelegenheitssportler von der Nutzung profitiert? Weil die Blackroll die Flexibilität und Mobilität steigert, die sogenannten Faszien trainiert und ganz herrlich entspannt. Ich selbst habe die Rolle mit dem Loch in der Mitte beim Yoga und Pilates kennen und lieben gelernt. Nun wird es Zeit, dass auch der Rest meiner Familie und Freunde auf die Rolle kommt. Damit das Verletzungsrisiko dabei so minimal wie möglich gehalten wird, gibt es Bücher oder Workshops für die ersten Rollversuche. Eine geniale Kombination zur absoluten Entspannung: Blackroll gepaart mit YinYoga.

Die Rolle ist ab 29 Euro erhältlich. Alle Informationen unter http://www.blackroll.de

Lisa Severin

Der Wanne entwachsen

Wenn es draußen schneit und die Nächte frostig werden, was macht man dann Gewürznelken, Koriander, Zimt und Kardamom? Nein, keine Plätzchen backen. Ab damit in eine Badewanne voller Alkohol. Darin lässt man die Gewürze eine Weile ziehen und destilliert einen Gin daraus. Et voilà – fertig ist mein Weihnachtsgeschenk. Naja, nicht ganz.

„Bath Tub Gin“, also Badewannen-Gin, war während der amerikanischen Prohibition äußerst beliebt. So wurden in New York City zwischen 1919 und 1933 Hunderte Amüsierlokale geschlossen. Im Gegenzug entstanden geheime Bars und verborgene Jazz-Clubs, so genannte Speakeasys. Dort wurde bei schummrigen Licht und verruchtem Jazz hochprozentiger Alkohol serviert, unter anderem „Bath Tub Gin“.

Heute, knapp 100 Jahre später, erlebt die Ära der „roaring 20s“ eine Renaissance, Gin gilt als In-Getränk der Stunde. In versteckten Speakeasy-Bars von Brooklyn bis Berlin-Mitte servieren Mixologen ausgefallene Gin-Rezepte auf Basis handgemachter Gin-Kompositionen, wie „Professor Cornelius Appleforth’s Bath Tub Gin“.

Dieser London Dry Gin ist der Badewanne längst entwachsen. Der verwendete Alkohol wird in Kupferblasen destilliert und ist von ausgezeichneter Qualität. Das gilt auch für Verpackung. Jede Flasche Ampleforth’s Bathtub Gin ist umhüllt von Packpapier und mit einem handgeschriebenen Etikett versehen. Der Verschluss ist von Hand mit schwarzem Wachs versiegelt und verschnürt mit traditionell gearbeitetem Flachs-Garn. Das ist im Übrigen äußerst praktisch für Männer wie mich, die beim Umgang mit Geschenkband und –papier Schweißausbrüche bekommen.

Die 0,5-Literflasche erhalten Sie für ca. 42 Euro hier: http://www.masterofmalt.com

Carsten Schmidt

 

Liebe geht durch den Magen

Auch wenn wir Weihnachten oft dazu neigen, zu viel, zu süß und zu fett zu essen: Die reichhaltige winterliche Küche mit ihren vielen regionalen Zutaten erinnern mich auch immer an meine Kindheit und Muttis gute Hausmannskost. Und sicher hat sie damit auch meine eigene Leidenschaft fürs Kochen geweckt. Was liegt also zu Weihnachten näher, als diese Leidenschaft auch für ein Geschenk an liebe Menschen einzusetzen. In diesem Jahr gibt es jedoch kein Tütchen mit selbstgemachten Plätzchen, sondern eine Bratapfel-Marmelade mit Schuss.

Für sechs Gläser à ca. 320 ml benötigt man:

  • 2 kg Boskoop-Äpfel – am besten aus dem Alten Land bei Hamburg
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 Msp. gemahlene Gewürznelken
  • 50 g Mandelstifte
  • 200 g Rosinen oder Sultaninen
  • Saft einer großen Zitrone
  • 2 Packungen (je 500 g) Gelierzucker (2:1)
  • 2 cl Rum

Äpfel gut waschen und trocken reiben. Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Äpfel auf ein tiefes Backblech setzen. Die Hälfte des Zimts und die Nelken mischen und die Äpfel damit bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200 °C / Umluft: 175 °C  / Gas: siehe Herstellerangabe) ca. 30 Minuten braten. 10 Minuten vor dem Ende Mandeln mit auf das Blech geben.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und auf einer geeigneten Unterlage etwa 20 Minuten abkühlen lassen.

Schale der Äpfel vorsichtig abziehen. Das Apfelfruchtfleisch, die Mandeln und den restlichen Saft vom Blech in einen weiten und hohen Topf geben. Mit Rosinen soweit auffüllen, dass zwei Kilo Masse im Topf sind.

Zitronensaft, den restlichen Zimt und Gelierzucker zufügen und gut verrühren. Alles unter Rühren aufkochen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei immer Umrühren. Am Ende eine Gelierprobe machen.

Ist die Marmelade fertig, den Topf von der Kochstelle nehmen und den Rum schnell unterrühren. Sofort in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen, gut verschließen und mindestens 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Nach dem Auskühlen die Gläser nach Belieben beschriften und dekorieren. Guten Appetit!

Niko Karcher

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