Unternehmen HiPP im Porträt
02.12.2016

HiPP Unternehmen

HiPP: Aus tiefer Überzeugung

Der Erfolg gibt Deutschlands Ökopionier HiPP recht. In Deutschland liegt sein Marktanteil bei Babynahrung bei fast 50 Prozent. Das Unternehmen wächst aus eigener Kraft – im Einklang mit der Natur und mit seinen Werten. Die HypoVereinsbank begleitet es dabei.

Die Überzeugung, dass beste Lebensmittelqualität nur durch ökologischen Anbau zu erzielen ist, prägt die Familie und das Unternehmen. Was der Großvater begonnen und der Vater ausgebaut hat, führen nun die Enkel weiter: Stefan Hipp, selbst Ökolandwirt, verantwortet die Bereiche Marketing und Vertrieb, sein Bruder Sebastian ist für Produktion und IT zuständig. Schon als Jugendliche durften die beiden bei Sitzungen des Verwaltungsrats dabei sein. So erlebten sie auch die schwierige Phase, als die Drogeriekette Schlecker Anfang der 1990er-Jahre die Preiserhöhung für Bioqualität nicht mitmachte und zwei Jahre lang als Vertriebskanal wegbrach. Zweifel an der Ausrichtung gab es trotzdem nicht, erinnert sich Stefan Hipp: „Unseren Weg sind wir überzeugt weitergegangen.“

Langfristige Beziehungen

Als Familienunternehmen kann HiPP Entscheidungen treffen, die sich nicht schon übermorgen auszahlen müssen. Langfristiges Denken prägt auch die Beziehungen zu Lieferanten und Partnern. „Mit der HypoVereinsbank hat schon mein Großvater zusammengearbeitet“, weiß Stefan Hipp. „Eine derart bewährte und gute Partnerschaft ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.“

"Anders sein und besser sein."
Stefan Hipp, Unternehmer

Investitionen, beispielsweise in hochmoderne Labors oder den Ausbau von Standorten, speisen sich bei HiPP nicht aus Krediten, sondern aus dem wirtschaftlichen Erfolg. Die Chancen für weiteres Wachstum stehen gut. Denn „die Menschen denken um und sind in Sachen gesunder Ernährung oder hochwertiger Rohstoffe viel bewusster als noch vor zehn Jahren“, beobachtet Stefan Hipp. Das gilt für Deutschland wie für Polen, Russland, Tschechien oder Ungarn. Die frühe Expansion nach Osteuropa macht sich inzwischen bezahlt – ein Viertel des Umsatzes wird dort getätigt. „Auch dafür war die HypoVereinsbank mit ihrer internationalen Aufstellung der richtige Bankpartner.“

Verantwortungsbewusste Vernetzung

Wie seine Zielgruppe tickt, sich informiert und austauscht, kann Stefan Hipp online verfolgen: „Mütter sind extrem aktiv im Internet, sei es auf unserer Homepage, bei Facebook oder bei Instagram.“ Pro Monat hat das Unternehmen eine Million Besucher auf seiner Internetseite. Gekauft wird aber weiterhin im Handel, der freilich zunehmend einen Onlinebestellservice anbietet.

"Die Nische wächst und wächst."
Stefan Hipp, Unternehmer

Die größere Rolle spielt Digitalisierung aus HiPPs Perspektive für die Transparenz in der Lieferkette: „Dank vernetzter Systeme wissen wir, wo, auf welchem Feld was für uns erzeugt wird“, führt Stefan Hipp aus. Er weiß aus eigener Erfahrung, dass all die Daten, die den Verbrauchern Sicherheit bieten, zugleich bei der effizienteren Bewirtschaftung von Anbauflächen helfen. Mit Blick auf die Zukunft betont Stefan Hipp: „Die große Vision bleibt wichtig. Doch wir müssen flexibler werden und uns ständig an neue Herausforderungen anpassen.“

Familienunternehmer Stefan HiPP

Das Unternehmen HiPP

1899 entstand in der Pfaffenhofener Konditorei Hipp aus Zwieback, Milch und Wasser der erste Babybrei. Heute produziert das Familienunternehmen in vierter Generation an sieben Standorten in Deutschland, Kroatien, Österreich, Ungarn, Russland, der Ukraine und der Schweiz. Es beschäftigt rund 2 600 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Umsatz von ca. 850 Millionen Euro (2014: 730 Millionen Euro). Mit einem Netzwerk von rund 8.000 Biolandwirten ist HiPP weltweit einer der größten Verarbeiter ökologischer Rohstoffe. Für sein verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Handeln erhielt HiPP unter anderem 2013 den CSR-Preis der Bundesregierung.

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