Gruenderinnen
18.11.2014

Mentoring

HVB Gründerinnen-Mentoring: Die Gewinnerinnen 2014

Sieben Gründerinnen aus Branchen wie E-Commerce, IT, Smart Security, Social Entrepreneurship und weiteren Bereichen haben es in die dritte Auflage des HVB Gründerinnen-Mentorings geschafft. Wir stellen Ihnen die Startups in aller Kürze vor.

Ist Stroh das bessere Dämmmaterial? Lassen sich Besucherströme bei Massenveranstaltungen steuern? Wie bucht man in einem marrokanischen Hotel eine Stadtführung auf Chinesisch? Und wozu braucht man eine LED-Birne mit Internetanschluss? Antworten auf diese und weitere Fragen geben die innovativen Geschäftsideen der Existenzgründerinnen, die es in das aktuelle Förderprogramm des HVB Gründerinnen-Mentorings geschafft haben.

Tandem zum Erfolg

In den kommenden sechs Monaten bekommen die Gründerinnen gezielte Unterstützung und Zugang zu etablierten Netzwerken. Unterstützt werden sie dabei von Gründungsspezialisten der HypoVereinsbank sowie von Mentorinnen aus dem HVB Frauenbeirat unterstützt. Diese erfahrenen Unternehmerinnen und Managerinnen bilden mit jeweils einer Existenzgründerin ein sogenanntes Tandem.

Know-how und Networking

Parallel nehmen die Mentees an einem exklusiven Veranstaltungsprogramm der HVB und ihrer Partner teil, bei dem sie ihre individuellen Netzwerke aufbauen und erweitern können. “Geniale Ideen zu haben, ist ein guter Anfang. Wir wollen die Gründerinnen dabei unterstützen, sich auf ihrem jeweiligen Markt durchsetzen zu können”, sagt Prof. Susanne Porsche, Leiterin der Initiative HVB Gründerinnen-Mentoring und Mitglied des HVB Frauenbeirats.

Diese Startups haben es in das Programm geschafft:

> Mit Comfy hat Stefanie Turber eine LED-Lampe entwickelt, die via Smartphone-App und WLAN gesteuert werden kann. Herzstück der smarten Birne ist ein Bewegunssensor. Dieser registriert in Echtzeit eine Vielzahl von Umgebungsdaten, beispielsweise Eindringlinge im Zuhause. Die Daten werden direkt auf die comfy-App des Users gesendet.

> Programmierkenntnisse sind heute in vielen Branchen zwingende Einstiegsvoraussetzung. Viele Schülerinnen und Schüler haben jedoch keine Möglichkeit, diesen kreativen Bereich kennenzulernen. Gründerin Dr. Diana Knodel will das ändern. Ihr Startup AppCamps bietet eine Online-Lernplattform an, mit der Lehrer App-Workshops an Schulen organisieren können.

> Immer wieder kommt es bei Großveranstaltungen zu Massenpaniken, weil gefährliche Engpässe nicht rechtzeitig erkannt werden. Dr. Angelika Kneidl hat mit accu:rate eine technische Lösung entwickelt, die eine Simulation von Besucherströmen ermöglicht und so die Notfallplanung für Polizei und Rettungsdienste wesentlich erleichtert.

> i-frontdesk will den Service in Hotels auf eine neue Ebene heben: Internationale Gäste können mit der Businessidee von Dorna Hekmat alle vorstellbaren Leistungen, etwa die Reservierung von Mietwagen oder Stadtführungen, per Tablet in ihrer eigenen Sprache direkt vom Zimmer aus buchen. Ein Concierge ist damit kaum noch nötig.

> Ökologisch nachhaltig und klimaneutral in der Herstellung ist die Geschäftsidee von Patricia Eschenlohr. Ihr Startup Landpack produziert klimaneutrale Isolierverpackungen speziell für die Bedürfnisse von Lebensmittel-Versendern. Anstelle von Styropor wird bei Landpack ein natürlicher Dämmstoff verwendet: gepresstes Stroh.

> Do it yourself ist angesagt. Das Startup makerist.de folgt diesem Trend zum Selbermachen. Die Handarbeitsschule von Gründerin Amber Riedl bietet detaillierte Video-Kurse im Internet an. In Schritt-für-Schritt Anleitungen vermitteln professionelle Trainer geballtes Wissen rund ums Nähen, Stricken, Häkeln und viele ander Bereiche.

> Tolles Weihnachtsgeschenk in Internet entdeckt, das Produkt ist aber (noch) zu teuer? Mit spottster.com ermöglicht Freya Oehle es Online-Shoppern, Lieblingsprodukte Online-Shop-übergreifend zu beobachten. Sobald der Artikel zum Wunschpreis verfügbar ist, erhalten User eine E-Mail und können das Produkt zum günstigsten Preis zu erwerben.

Damit Sie sich ein genaues Bild von unseren Mentees und ihren Geschäftsideen machen können, berichten wir in den kommenden sechs Monaten regelmäßig vom allem Wichtigen rund um das HVB Gründerinnen-Mentoring.

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