10.10.2014

Green Mobility

Kurs auf grüne Mobilität

Verglichen mit vielen anderen Unternehmen in Deutschland ist die HypoVereinsbank schon ziemlich grün unterwegs.  Dank einer strikten Travel Policy, strengen CO2-Obergrenzen für unsere Fahrzeugflotte, Bahnfahrten mit grünem Strom und dem Emissionsausgleich für nicht vermeidbare Dienstreisen haben wir in den vergangenen Jahren einiges erreicht. Angespornt durch diese Erfolge, strengen wir uns weiter an, unser Ziel – ökologischer Vorreiter im Bereich dienstlicher Mobilität zu werden – zu erreichen.

Seit Mitte 2013 ist der Bankbetrieb der HypoVereinsbank CO2-neutral. Hierzu leistet unser Mobility- und Travel-Management einen wesentlichen Beitrag. Bereits seit 2011 gelten für die Fahrzeuge unserer Flotte CO2-Obergrenzen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß des 3.150 Fahrzeuge starken Fuhrparks sank dadurch innerhalb von drei Jahren um fast 18 Prozent. Dies entspricht einer Reduzierung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs von 6 l/km auf 4,9 l/km. Damit liegt die HVB 13 g/km unterhalb des Jahresdurchschnitts in Deutschland von 142 g/km, den die Deutsche Umwelthilfe ermittelt hat.

Messbarer Beitrag zur Klimastrategie

Eine nach CO2-Werten gestaffelte Verbrauchspauschale motiviert die Mitarbeiter zusätzlich, sich für verbrauchsarme Fahrzeuge zu entscheiden. „Anfangs waren zwar auch Widerstände zu spüren, weil sich so mancher in seiner Wahlfreiheit eingeschränkt sah“, räumt Andreas Grausam, Leiter des Mobility Managements der HypoVereinsbank, ein. Doch mit wachsender Verbreitung von CO2-Grenzen in Unternehmen hat sich auch bei uns die Akzeptanz für klimafreundliche Modelle etabliert. Auch außerhalb des Hauses stoßen unsere Maßnahmen auf Anerkennung: Für unsere Dienstwagenflotte erhielten wir in den vergangenen Jahren mehrfach den von NABU und dem VW-Konzern auslobten Award „Grüne Flotte“. Der TÜV Süd verlieh der HypoVereinsbank 2012 den „Green Fleet“-Award.

Vermeiden geht vor Reduzieren

Auch wenn die HypoVereinsbank dienstlich gefahrene Kilometer – ob per Auto oder Flugzeug – mit Klimaschutzzertifikaten nach dem Gold-Standard ausgleicht, ist es ein strategisches Element unseres Mobilitätskonzepts, Dienstreisen von vornherein zu vermeiden. Videotelefonie für Meetings wird gefördert und von den Mitarbeitern auch angenommen. Mit dem zunehmenden Ausbau von flexiblen Arbeitsflächen (Smart-Working) samt Videokonferenzräumen wird die Online-Kommunikation künftig noch stärker in den Bankalltag integriert. Für nicht vermeidbare Dienstreisen macht die Travel Policy klare Vorgaben: So sind die Mitarbeiter bei Reisen mit einer Fahrtdauer von weniger als vier Stunden verpflichtet, den Zug nehmen. Seit 2011 ist es uns gelungen, die zurückgelegten Flugkilometer um die Hälfte zu reduzieren – von rund 43 auf 21 Millionen Kilometer im Jahr 2013.

Klimaschutz “by the way”

Auch für den täglichen Weg zur Arbeit fördern wir die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. An den großen Standorten wie München und Hamburg können Mitarbeiter ein Jobticket erhalten. Für umweltfreundlichen Pendelverkehr sorgen in München zudem drei HVB-eigene Busse, die die im Stadtgebiet verteilten Standorte verbinden. “Ich persönlich habe schon öfter den Shuttle-Bus genutzt”, sagt Julia Singer, eine der 64.000 Mitarbeiterinnen, die allein in der ersten Jahreshälfte 2014 den Service in Anspruch nahmen. “Da ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, habe ich keine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Da ist es doch ganz praktisch, mit dem HVB-Bus zu fahren, um hier in München von einem Standort zum nächsten zu kommen.” 15 hochwertige und unkompliziert nutzbare Diensträder ergänzen das Angebot. „Ich nehme gerne das Fahrrad, um zu einem Termin im HVB-Tower oder in der Innenstadt zu kommen. Dafür nutze ich sowohl die Diensträder, als auch mein eigenes ‚Stadtradl‘“, erzählt Heike Zimmermann, Mitarbeiterin am Standort Tucherpark in München. „Mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln kosten die Wege zu viel Zeit und außerdem bringt das Radeln ein bisschen Bewegung in meinen sitzenden Alltag“.

Elektrofahrzeuge im Praxistest

Zwei Elektroautos erweitern seit 2014 das Mobilitätsangebot der HypoVereinsbank. Die umweltfreundlichen Fahrzeuge stehen allen Mitarbeitern in München für dienstliche Fahrten
im Stadtgebiet zur Verfügung. Im Praxisbetrieb gewinnt die Bank in einem gemeinsamen Projekt mit dem Leasinggeber Mobility Concept nützliche Informationen zum Lade- und
Fahrverhalten, zur Reichweite sowie zur Akzeptanz der Nutzer. Gleichzeitig sammeln die Projektpartner wichtige Erfahrungen beim Handling mit Werkstätten und Servicepartnern. Auch liefert die Nutzung Daten über die Kostenentwicklung für Wartung und Service oder über die Abwicklung von Schadens- und Reparaturfällen von Elektrofahrzeugen. Die gesammelten Informationen dienen als Basis, um die Kosten für Elektrofahrzeuge im Fullservice-Leasing zu kalkulieren – und die Autos den Mitarbeitern perspektivisch als Dienstwagen anbieten zu können.

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