Motorrad Umbau finanzieren
25.04.2017
Tipp

Motorrad Umbau

Motorrad-Umbau: Freiheit auf zwei Rädern

Es müssen unbedingt die Blinker vom italienischen Edel-Designer sein – so dachte ich mir, als es daran ging, aus meinem Motorrad von der Stange ein Unikat zu machen. Als Motorradfahrer, der etwas auf sich hält, habe ich eben kein austauschbares Zweirad – schon gar nicht zu Beginn der neuen Saison, wenn wieder überall Biker mit ihren Maschinen zu sehen und zu hören sind und sich die bekannten Bikertreffpunkte Wochenende für Wochenende mit eindrucksvollen Motorrädern füllen. Vielmehr handelt es sich bei jedem Bike um ein liebevoll gestaltetes Einzelstück, bei dem nicht nur die Eigenschaften der Maschine hervorgehoben werden, sondern auch und gerade das Wesen des Fahrers zur Geltung kommt. Der Zubehör- und Tuning-Markt bietet für den Umbau des Motorrads alles, was das Bastlerherz höher schlagen lässt.

Und seien wir ehrlich: Es fängt doch schon mit der Wahl der Schutzbekleidung an. Am Motorrad ist noch kein Schräubchen verändert, da glänzen Fahrer und Motorrad schon im farblich abgestimmten Einheitslook von Dainese, Alpinestars oder Ixs. Zu Recht, denn nicht zuletzt die optische Verschmelzung von Mensch und Maschine bringt Fahrvergnügen und Sportlichkeit des Hobbys „Motorrad“ zum Ausdruck. Außerdem sieht es gut aus, wenn eben kein bunter Harlekin auf zwei Rädern durch die Landschaft braust. Hut, Mantel, Schuhe und Tasche – alles passend: Was für den modebewussten Menschen seit jeher eine Frage des Stils ist, gilt für den sportlich-aktiven Biker umso mehr. Dennoch sollten aus meiner Sicht die Prioritäten klar gesetzt sein.

Vernünftige und sichere Ausstattung geht vor Chichi

Wie auch bei jeder anderen Bekleidung gilt es, modische Aspekte und technische Eigenschaften in Einklang zu bringen – gerade wenn es um die Sicherheit des Fahrers geht. Das kostet den ein oder anderen Euro, nicht nur bei der Neuanschaffung einer über die Jahre zerschlissenen Kombi. Als ich vor ein paar Jahren meinen Führerschein in Händen hielt und die Frage anstand, welche Maschine es denn nun werden soll, waren die ersten paar Tausend Euro schon über diverse reale und digitale Ladentische gegangen: Fahrausbildung, Schutzbekleidung, Prüfungsgebühren, um nur einige zu nennen.

Steht das Motorrad dann vor der eigenen Haustür, geht es weiter: Regenfeste Kombi, ein gutes Navigationsgerät, das verspiegelte Helmvisier mit Pinlock, dicke Handschuhe für den Herbst oder das Frühjahr, Motorradkoffer und Tankrucksack für den Wochenend-Ausflug in die Berge – die Liste für Ausstattung und Umbau scheint unendlich, aber sinnvoll, wenn man die kurze Saison mit dem Bike und damit die Freiheit auf zwei Rädern richtig genießen möchte. Und das Motorrad selbst muss ja auch noch bezahlt werden.

„In puncto Sicherheit darf es keine Abstriche geben.“

Gut, wer da auf ein Polster mit Erspartem zurückgreifen kann. Wer das nicht oder nur teilweise kann, dem stehen bei der Finanzierung seiner Einkäufe nicht nur Teilzahlungsangebote der Händler zur Verfügung, sondern auch ein Ratenkredit bei seiner Bank. Nur eines sollte klar sein: In puncto Sicherheit für Maschine, Fahrer und Gepäck darf es keine Abstriche geben. Meine Investitionen in hochwertige Marken habe ich gerade wegen des intensiven Einsatzes bisher nicht bereut.

Umbau und Tuning als Königsdiziplin

Wenn die Basics abgearbeitet sind, ruft die Königsdisziplin: Das Individualisieren des eigenen Motorrads. Und wer sich auf den Treffpunkten der Bikerszene wortwörtlich umsieht, der wird mir beipflichten: Keine Maschine sieht aus wie die andere. Blinker oder Rückspiegel von Rizoma, der Auspuff von Akrapovič, das verkürzte Heck mit dem stylischen Kennzeichenhalter: Der Fantasie des Fahrers sind keine Grenzen gesetzt. Am Ende winkt im besten Fall ein Bike, welches es so kein zweites Mal auf der Welt gibt und was optimal zu seinem Besitzer passt.

Trend

Laut Bankenfachverband wird die Finanzierung über Ratenkredite wie dem HVB KomfortKredit bei Deutschen immer beliebter. So stieg das Ausgabevolumen der auf Kreditgeschäft spezialisierten Banken 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent. Grund hierfür sei auch das niedrige Zinsniveau. Jeder zweite verliehene Euro fließe dabei in die Finanzierung von – vor allem gebrauchten – Kraftfahrzeugen.

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