05.04.2015

Osterbräuche

Ostern anders

Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Die Auferstehung Jesu Christi wird von den Gläubigen überall auf der ganzen Welt gefeiert – allerdings auf ganz unterschiedliche Weise. Wir haben ein paar mehr oder weniger skurrile Osterbräuche für Sie zusammen getragen.

Australien

In Australien nehmen die im 18. Jahrhundert von den Siedlern mitgebrachten Kaninchen dem einheimischen Bilby, einem niedlichen Nasenbeutler, zunehmend den Lebensraum weg. Im Gegenzug wurde ihr Verwandter, der Osterhase, inzwischen vom „Osterbilby“ verdrängt.

Schweden

Ebenfalls kein Hase, sondern das Osterküken versteckt in Schweden die Eier. Am Gründonnerstag ziehen die Kinder außerdem als Osterweiber „Påskkärring“ verkleidet von Haus zu Haus und bitten um Süßes.

Polen

Feucht-fröhlich geht es Ostern in Polen zu. Nach der „Smyngus-Dyngus“-Tradition bespritzt man sich am nassen Montag mit Wasserpistolen oder sogar eimerweise mit Wasser. Der Brauch erinnert an die Taufe des Prinzen Miesko I., der den Polen das Christentum brachte.

USA

In den USA feiert man Ostern ähnlich wie wir. New York setzt am Ostersonntag mit der Easter Parade auf der Fifth Avenue jedoch noch einen drauf. Und vor der Präsidentenresidenz in Washington veranstalten Kinder das White House Easter Egg Roll – mit von den Obamas persönlich signierten Holzeiern.

Finnland

In Finnland werden Ostergäste durch sachte Schläge mit geschmückten Ruten bedacht – in Anlehnung an die Bibel, nach der das Volk Jesus auf dem Weg nach Jerusalem mit Palmzweigen begrüßte.

Griechenland

Am ausgiebigsten wird Ostern wohl in Griechenland gefeiert – unter anderem mit einem silvestergleichen Feuerwerk. Rot bemalte Eier sind ein Zeichen für das Leben, das der auferstandene Christus geschenkt hat.

Frankreich

An den drei Tagen vor Ostersonntag schweigen in Frankreich zur Trauer um den Tod Christi alle Kirchenglocken. Erst dann läuten sie, und der Legende nach geht der Klang nach Rom zum Papst und bringt bei seiner Rückkehr den Kindern Ostereier mit.

Irland

In Irland werden am Ostersonntag in manchen Ortschaften Heringe zu Grabe getragen. Die strenge Fastenzeit, in der Heringe die Hauptmahlzeit sind, ist damit zu Ende und es gibt endlich wieder Fleisch.

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