12.08.2014

Gründungsfinanzierung

Mit Weitsicht gründen: Start-ups und ihre Geschäftsbank

Finanzierung, Wachstumsziele, Strategie: Existenzgründer sollten sich schon in der Anfangsphase Gedanken machen, wohin die Reise ihres Business’ langfristig gehen soll. Denn die Ausrichtung eines Unternehmens entscheidet nicht nur über seinen operativen Geschäftsausbau, sondern auch darüber, welche Partner und Ressourcen zur Verwirklichung gesteckter Ziele notwendig sind.

Ist mein Absatzmarkt in Deutschland oder möchte ich mittelfristig auch auf dem europäischen oder sogar internationalen Markt agieren? Wie sieht es mit dem Thema Wachstum aus? Hat mein Leistungsspektrum das Potenzial, auf mehrere Standorte zu expandieren? Und: Wie finanziere ich eigentlich meine Ziele? Welches Kreditvolumen brauche ich? Kann ich möglicherweise von Fördermitteln profitieren? Fragen, die Start-ups schon bei der Gründung ihres Unternehmens beantworten sollten, um ihr Geschäftskonzept von Anfang an auf solide Beine zu stellen. Denn eine weitsichtige Planung hilft nicht nur, Stolpersteine frühzeitig zu erkennen und eine konkrete Marschroute zu definieren. Sie unterstützt auch dabei, wichtige Partner rechtzeitig ins Boot zu holen und den Kapitalbedarf für Investitionen besser zu kalkulieren.

Unternehmensstrategie in die Wahl der Geschäftsbank einbeziehen

“Von der Ausrichtung des Unternehmens, den langfristigen Wachstumszielen und der Gesamtstrategie leiten sich alle weiteren Fragen ab”, weiß Julian Eidt, Spezialist für Gründung und Nachfolge bei der HypoVereinsbank. Das gelte nicht zuletzt auch für die Wahl eines geeigneten Kreditinstituts. “Gründer sollten klare Vorstellungen haben, welchen Service sie von ihrer Geschäftsbank erwarten. Dabei geht es um weit mehr als lediglich die Eröffnung eines Geschäftskontos. Es gilt beispielsweise zu klären, ob die Bank auch als Finanzierungspartner in Frage kommt und ob sie internationale Geschäfte abwickeln kann”, betont der Experte. Und gerade auch bei Expansionensplänen kann ein deutschlandweites Filialnetz sowie ein vertrauter Ansprechpartner vor Ort eine große Erleichterung sein: “Idealerweise ist die Hausbank schon da, wo man als Gründer einmal hin will. Dabei ist es letztlich egal, ob es sich um einen neuen Standort innerhalb Deutschlands oder im Ausland handelt.”

Professionelle Finanzplanung von Anfang an

Bereits bei der Ausarbeitung ihres Businessplans können Existenzgründer von der Fachkompetenz ihrer Geschäftsbank profitieren. “Am stärksten wird unsere Beratung rund um die Erstellung des Finanzplans nachgefragt”, erklärt Eidt. “Hier binden wir auch gerne öffentliche Mittel ein und ziehen bei Bedarf einen Spezialisten mit hinzu. Gerade bei Fördermitteln fehlt Gründern oft der Überblick, welche Möglichkeiten sie eigentlich haben.” Der beste Zeitpunkt für eine Kreditfinanzierung sei übrigens die Phase, in der konkrete Investitionen anstehen und die ersten Umsätze bereits vorliegen, weiß der Experte. “Staatliche Förderangebote können den Spielraum für Start-ups dann zusätzlich erweitern. Da der Förderkredit aber immer über die Hausbank ausgegeben wird, sollten Gründer bei der Wahl ihrer Geschäftsbank gezielt nach Kooperationen mit Förderbanken fragen. Die HypoVereinsbank zum Beispiel arbeitet eng mit der KfW sowie der LfA Förderbank Bayern zusammen”, erläutert der Gründungsspezialist und ergänzt: “Für eine umfassende Finanzplanung sollte sich der Blick aber nicht nur auf das Unternehmen richten, sondern auch auf Themen wie private Absicherung und Vorsorge.”

Um Unternehmensgründern Know-How zu Themen wie Businessplaning oder Förderkredite zu vermitteln, bietet die HypoVereinsbank übrigens auch Informationsveranstaltungen in Form kostenloser Web-Seminare an. Alle Informationen, Termine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter www.hvbwebinar.de.

  1. Lisa Severin
    10. April 2017, 12:35

    Hallo Martin,
    es tut uns sehr leid, dass Sie mit unserem Service nicht zufrieden waren. Wir würden uns freuen, die Situation aufzuklären. Senden Sie uns gern eine E-Mail mit dem Vorkommnissen an socialmediasupport@unicredit.de .
    Viele Grüße,
    Lisa

  2. Martin
    6. April 2017, 15:30

    Leider ist die HVB nicht in der Lage eine solide und gesicherte Finanzierung über die KfW einzurichten, sondern Kredite werden einfach abgelehnt, auch wenn das Kreditvolumen nach 6 Monaten bereits wieder erwirtschaftet ist. Wir erfahren einen sehr schlechten Service bei der HVB.
    Sowohl privat als auch mit unserem Unternehmen sind wir längste Zeit Kunde gewesen…

  3. Andrea Kantioler
    8. September 2014, 9:40

    Hallo Robert,
    herzlichen Dank für Ihren Kommentar! Es freut uns, wenn wir Ihnen einen guten Überblick über das Thema geben konnten.
    Beste Grüße,
    Andrea Kantioler

  4. Robert
    5. September 2014, 16:23

    Sehr interessant und informativ

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