Teenagerhände mit Smartphone und Bankkarte
26.10.2017
Tipp

Taschengeld Alter

Taschengeld: Wie viel in welchem Alter normal ist

Am 31. Oktober ist Weltspartag. Für die Eltern unter ihnen ist dieses Datum eine gute Gelegenheit, um mit ihren Kindern über das Thema Taschengeld zu sprechen. Doch wie viel Geld sollten Sie Ihren Kindern in welchem Alter geben und für was dürfen sie es ausgeben? In unserem Ratgeber lesen Sie, wie viel Taschengeld in welchem Alter normal ist und mit welchen Regeln und Tipps Sie Ihrem Kind den richtigen Umgang mit Geld beibringen.

Brauchen Kinder Taschengeld?

Grundsätzlich ja! Taschengeld ist für Kinder und Jugendliche die einzige Geldquelle, um sich persönliche Wünsche zu erfüllen. Was die Kids mit dem Geld am Ende anstellen, ist von Typ zu Typ unterschiedlich. Während die einen es sofort für Süßkram ausgeben, sparen die anderen es, um sich davon etwas Besonderes zu kaufen. Kurz gesagt: Die einen sind immer knapp bei Kasse und die anderen teilen sich ihr Taschengeld gut ein. Was lernen wir daraus? Taschengeld zu bekommen und damit umzugehen ist wichtig für Kinder. Nur so können sie den Umgang mit Geld erlernen, was wiederum den späteren Umgang mit ihren Finanzen prägen wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Höhe des Taschengeldes dem Alter des Nachwuchses angemessen ist.

Vier gewinnt: Darum ist Taschengeld wichtig für Kinder

Müssen Kinder persönliche Dinge von ihrem monatlichen Taschengeld bezahlen, bekommen sie ein Gefühl für den Wert einer Anschaffung bzw. den Preis eines Produkts.

Spare ich das Geld oder kaufe ich mir das T-Shirt? Und wenn ja, wo ist es teuer und wo ist es günstig? Mit Taschengeld lernen Kinder darüber nachzudenken, ob ein Einkauf sinnvoll ist oder nicht.

Was bekomme ich für 30 Euro? Kann ich mir noch ein Eis kaufen, wenn ich heute Nachmittag ins Kino gehe? Mit Taschengeld lernt ihr Kind, seine Ausgaben einzuteilen und den Überblick über seine Ausgaben zu behalten.

Der beste Freund hat sich in den vergangenen Monaten nie eine Caprisonne gekauft, jetzt rollt er mit dem Longboard zur Schule. Zu Hause mag Ihnen zwar eine anstrengende Diskussion blühen, aber durch Vergleiche mit anderen lernt Ihr Kind eben auch, mit Geld umzugehen.

Was sollten Eltern beachten?

Vereinbaren Sie mit Ihren Kindern ein Datum, an dem sie ihr Taschengeld ausgezahlt bekommen. Das kann, je nach Alter, an einem bestimmten Tag einmal in der Woche oder einmal im Monat sein. Wichtig dabei: Zahlen Sie pünktlich und regelmäßig und bringen Sie ihren Nachwuchs nicht in die Bredouille, danach betteln zu müssen. Außerdem sollten Sie die Auszahlung nicht an Dinge wie aufgeräumtes Zimmer oder die Eins in Mathe knüpfen. Gleiches gilt für das Drohen mit der Kürzung oder dem Entzug von Taschengeld bei der Fünf in Mathe oder nicht gemachten Hausaufgaben. Im Vorfeld sollten mit Ihrem Kind zudem besprechen, welche Ausgaben trotz Taschengeld weiterhin von Ihnen übernommen werden und wofür Ihr Sprössling ab sofort selbst aufkommen muss.

Wie viel Taschengeld ist sinnvoll in welchem Alter?

Die vom DJI (Deutschen Jugendinstitut) und den Jugendämtern herausgegebene Tabelle für Taschengeld gibt Ihnen hier eine erste Orientierung.

Natürlich sollten Sie bei der Höhe des Taschengelds Ihre finanziellen Möglichkeiten bedenken. Müssen Sie mit eher weniger Budget auskommen, müssen Sie individuell entscheiden, was geht und was nicht. Jedoch sollten Sie gemäß Empfehlung in Situationen, in denen wenig Budget in Ihrer Haushaltskasse ist, dennoch nicht zu sehr von der Empfehlung der Taschengeldtabelle abweichen.

Was muss vom Taschengeld bezahlt werden?

Laut den Jugendämtern soll das Taschengeld in erster Linie dazu dienen, dass Kinder davon sich individuelle Dinge kaufen können. Dazu zählen etwa Spielsachen, Süßigkeiten oder Zeitschriften. Auch größere Posten wie ein Besuch im Schwimmbad oder im Kino sollten vom Taschengeld bezahlt werden. Auf der anderen Seite sollten Sie als Eltern weiterhin notwendige Alltagsausgaben übernehmen, also Schulsachen, Kleidung oder das Handy. Die Telefonrechnung dagegen sollte Ihr Kind vom Taschengeld bezahlen. Schließen Sie dafür am besten einen Prepaid-Vertrag ab. So lernt Ihr Nachwuchs, dass das Guthaben aufgebraucht wird. Will Ihr Kind zahlungspflichtige Apps fürs Smartphone, können Sie diese durchaus per Kreditkarte vorstrecken, sich das Geld aber bar geben lassen.

Sparkonto fürs Taschengeld einrichten: Mit dem HVB StartKonto

Neben der richtigen Taschengeldhöhe ist es auch wichtig, dem Nachwuchs die richtige Verwendung des Taschengelds zu vermitteln. Ihre Kinder sollten lernen, dass sie ihr Geld nicht immer gleich ausgeben müssen, sondern es auch sparen können. Hier könnte es sich empfehlen, Ihren Kindern ein Sparkonto einzurichten. Mit dem kostenlosen HVB StartKonto lernt Ihr Kind frühzeitig, mit Geld umzugehen. Und als Extra gibt es – je nach Alter – eine Service- oder ecKarte der HypoVereinsbank gratis dazu. Weitere Informationen erhalten Sie in jeder HypoVereinsbank-Filiale oder unter hvb.de/startkonto.

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